Bericht über den Herbstanlass vom 6. September 2014

ASMO goes CERN

Der traditionelle Herbstanlass der ASMO stand dieses Jahr im Zeichen der internationalen Abkürzungen. Die militärische geprägte ASMO, Abkürzung unseres in Englisch benannten Vereins, auf dessen genaue Bezeichnung hier verzichtet sei, trifft auf das zivile CERN, dass auf Französisch ausgeschriebene Conseil Européen de la Recherche Nucléaire.

Am 6. September, einem sonnigen und warmen Spätsommertag versammelten sich also die 36 Teilnehmer, etwa zur Hälfte ASMO Mitglieder und zur Hälfte deren Angehörige und Freunde am frühen Nachmittag vor dem Haupteingang des CERN in Genève-Meyrin.

Das CERN soll hier nicht näher vorgestellt werden, erwähnt sei aber doch, dass hier der Grundstein für eine weltweit benutzte und überall bekannte Abkürzung gelegt wurde. Nämlich für www oder ausgeschrieben das World Wide Web. Im weiteren wird in diesem Jahr auch dass 60-jährige Bestehen des CERN gefeiert. Was auch einen positiven Einfluss auf unser Besuchsprogramm hatte und wir deshalb drei Wochen vor den offiziellen Feierlichkeiten mit einem Spezialprogramm zu Gast sein durften. Das CERN präsentierte sich deshalb herausgeputzt, und wir konnten Orte in der Anlage besuchen, die ansonsten nicht zugänglich sind. Ein toller Tag der mit einer interessanten Tramfahrt durch Genf zum Bahnhof weitergeführt wurde.

Am Bahnhof angekommen begaben wir uns zum Apero in das alt eingesessene Restaurant „Café de Paris“ (liegt übrigens mitten in der Fussgängerpromenade), das bekannt ist für seine Spezialität „Entrecôte et Café de Paris" und dies in genügender Menge und in guter Qualität.

Bei einem geselligen, gemütlichen und manchmal auch lauten Abend konnten sich alle angeregt und ununterbrochen und ungezügelt unterhalten, so dass schlussendlich anständig gesagt – Firabe het müesse chlopfet wärde.

Der Zug fuhr dann ca. um Mitternacht Richtung Bern – und siehe da, man muss die Feste feiern wie sie fallen. Fräne Zürcher packte seinen Rucksack aus und präsentierte den Schlummerbecher mit gegartem Rebensaft der - wie so oft auch anderes im Leben einmal zur Neige ging.

 

Schlusswort von Fräne Zürcher:

Leben heisst sich bewegen – und das auch im 2015 wieder.