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| United Nations Mission of Observers in Tajikistan (UNMOT)
Eckwerte Standort der Mission: Tadschikistan Dauer der Mission: 1994 bis 2000 Schweizer Beteiligung: 1995 bis 1999 Schweizer Kontingent: 2-4 Offiziere, 2 Ärzte, 1 Krankenschwester Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des DPKO.
Organisation Die UNMOT hatte während der Dauer der Mission einen wechselnden Bestand von Militärbeobachtern. Anfangs hatte der Sicherheitsrat ein Kontingent von 45 Offizieren bewilligt, das bis 1996 auch grösstenteils ausgeschöpft wurde. Im Zusammenhang mit verschiedenen Geiselnahmen und der erschwerten Sicherheitslage wurden danach allerdings ausscheidende Beobachter nicht mehr ersetzt, so dass der Bestand bis Mitte 1997 auf etwa 20 Militärbeobachter sank. Ab Juli 1997 wurde der Bestand sukzessive wieder erhöht, und von den im September 1997 bewilligten 120 Offizieren wurden 81 bis Juni 1998 in die Einsatzregion entsandt. Entsprechend dem wechselnden Mannschaftsbestand war auch die Präsenz im Land Änderungen unterworfen: Neben dem Hauptquartier in Dushanbe waren Teamsites in Kurgan-Tyube, Pyanj und Garm vorgesehen, weiter aber zum Beispiel auch in Tavildara oder Khorog. Dazu kamen später auch Vanj, Kalai-Khumb und Khojand. Ende 1996 schrumpfte die Präsenz auf drei Aussenstandorte in Khojand, Garm und Khorog, welche im Februar 1997 bis auf Khojand ebenfalls geschlossen wurden. Erst im August 1997 wurden die Teamsites wieder aufgebaut.
Typischer Einsatz eines UNMO Nach der Ankunft und der Einführung in die Mission wurden die neuen Militärbeobachter meistens einem der Aussenteams oder einem mobilen Verbindungsteam zugeteilt. Alle zwei bis drei Monate erfolgte eine Rotation in ein neues Team. Je nach Bedarf, Interesse und Gegebenheiten der National Balance lag auch einmal eine Funktion im Hauptquratier drin. Die wesentlichen Aufgaben waren durch das UNO-Mandat vorgeben: - Untersuchen von Berichten über Verletzungen des Waffenstillstand; Von jeder Teamsite aus war ein Team bestehend aus einem zivilen Berater und Militärbeobachtern für ein Gebiet verantwortlich. Im Gegensatz zu anderen UNO-Missionen wurden in Tajikistan aber keine Beobachtungsposten betrieben, sondern die Arbeit der Militärbeobachter beschränkte sich auf Patrouillentätigkeit und Besprechungen mit den verschiedenen Instanzen wie Bürgermeister, Polizei, Oppositionsvertretern, GUS-Friedenstruppen, russischen Grenztruppen, anderen UNO-Organisationen, der OSZE und NGO’s wie IKRK, MSF, Aga Khan Foundation und wie sie alle heissen. Im Hauptquartier waren die Funktionen so organisiert (Stand 1997), wie das in der Armee XXI auch umgesetzt wurde: Personelles (1), Nachrichten (2), Operationen (5), Logistik (1). Allerdings geben die Zahlen ein unvollständiges Bild, da zusätzlich sehr viele zivile Angestellte den Betrieb aufrechterhielten. Zusammen mit allen lokalen und internationalen zivilen Angestellten war die Mission mindestens noch einmal so gross wie der militärische Teil.
Fotos & Erfahrungsberichte
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